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In drei Tage erlernen die Kinder komplexe ökologische Zusammenhänge wie den Nährstoffkreislauf, Energiefluss, Evolution, das Beziehungsgeflecht der Lebewesen und der Natur, und vieles mehr.
Aufgebaut ist das Programm aus aufeinander aufbauenden Modulen, die am Ende der Ausbildung zu einem erstaunlich guten Lernerfolg der Kinder führen.
Im Fachunterricht kann problemlos darauf aufgebaut werden. Nach drei Tagen wissen die Kinder, woher wir Menschen unsere Energie bekommen, warum der Adler stirbt, wenn Gift in den See geleitet wird, dass alle Materie aus Molekülen besteht, wie alt die Erde und die Menschheit ist und vieles mehr. Auch werfen wir einen Blick in die Zukunft: Wie wird die Umgebung des Wildniscamps in 100 Jahren aussehen und wie wünschen wir uns es?
Die Ausbilder verfolgen einen kompakten Zeitplan. Für die Kinder ist es jedoch ein nahtloses Hinübergleiten von einem Abenteuer ins nächste. Gelernt wird nicht im Vortragsstil, sondern spielerisch durch sehen, hören, spüren und die Verknüpfung des Lerninhaltes mit Elementen, an die sich die ihr Leben lang Kinder erinnern. Die Kinder bekommen Aufgaben gestellt die sie selbständig erfüllen. Die Ausbilder verstehen sich eher als Berater und Moderatoren. Um die Aufmerksamkeit der Kinder über die Ausbildungszeit aufrechtzuerhalten werden mehrere genutzt, die Spaß und Spannung in die Ausbildung hineinbringen:
So gilt es die geheimnisvolle Bedeutung und Identität E.M.s (eine naturliebende Person im Hintergrund, die ihr Wissen nach und nach an die Kinder weiter gibt) herauszufinden. Wer ist E.M. wirklich und wie können die Kinder ihm/ ihr auf die Spur kommen? Der Wissens- und Erfahrungsschlüssel, den die Kinder für den jeweiligen absolvierten Ausbildungsabschnitt offiziell verliehen bekommen und mit dem sie Wissenskisten öffnen können, bezeugt das Wissen der Kinder. In den Ausbildungshandbücher unterschreiben die Ausbilder nach jeder erfolgreichen Ausbildungsstation und dient dann als Nachweis für das Kind das es immer dabei war.In den persönlichen Tagebüchern halten die Kinder Ihre Erfahrungen fest und verfestigen Ihr Wissen. In einer großen Spielshow können die Teams mit ihrem erworbenen Wissen am letzten Tag glänzen. Hier zeigt sich immer wieder was für komplexes Wissen die Kinder erworben haben.
Hier ein Beispiel: Auf die von Kai gezogene Frage woher wir Menschen unsere Energie beziehen gibt er nach einer kurzen Beratung mit seinem Team folgende Antwort: “Von der Sonne!” Daraufhin will der Moderator die Antwort schon als richtig bewerten da schiebt der zehnjährige Kai stolz nach: “Die Sonnenenergie wird von Pflanzen aufgenommen und zum wachsen verwendet. Die Pflanzen werden dann von von Tieren gegessen um zu wachsen und sich zu bewegen. Wenn Menschen dann Tiere oder Pflanzen essen bekommen sie die Sonnenenergie.” Der Moderator daraufhin: “Applaus, applaus! Hier wurde eine vollständige Nahrungskette und der Energiefluss von der Sonne erklärt! Die Antwort ist natürlich - riiichtiig!”
In der Schule und zu Hause
Die ist ein weiterer Punkt in dem sich die Erdhüterausbildung gegenüber anderen Umweltbildungsprogrammen abhebt: Zwei Wochen vor dem Lehrgang bekommt die Klasse einen mysteriösen Brief von E.M. der/die die Kinder ins Erdhüter-Ausbildungszentrum einlädt. Hierdurch wird die Vorfreude und Neugierde entfacht. Am Ende des 3-Tages-Programms stellen sich die Kinder selbst mehrere Aufgaben, die sie zu Hause und in der Schule erfüllen wollen (z.B. Strom sparen oder Müll vermeiden).
Sie setzen ihr erworbenes Wissen praktisch um und vertiefen es dadurch weiter. Auch werden die Kinder ihr bei uns erworbenes Wissen an andere weitergeben (einem Freund oder Verwandten) und dadurch die Rolle und Verantwortung eines Multiplikators kennenlernen.
Im Anschluss besucht einer unserer Erdhüterausbilder die Klasse in der Schule und übergibt die zwei letzten Schlüssel. Wenn das Kind den letzten Schlüssel erhalten hat, ist es mit viel Stolz ein international anerkannter Erdhüter erster Stufe und bekommt vom Institute for Earth Education eine offizielle Urkunde zugesandt.
Die Kinder benötigen drei schulfreie Tage (Klassenfahrt, Projekt- oder Wandertage).1-2 LehrerInnen begleiten dann die Kinder. Ab 20 Kinder: 150,00 EUR pro Teilnehmer. Bei 15 bis 19 Kinder: 180,00 EUR pro Teilnehmer. Das Institut hat heute Zweige in Australien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada, den Niederlanden und den USA. Für mehr Informationen:http://www.eartheducation.org oder www.uni-lueneburg.de/ieed/
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10.-12.02.12
09.-11.03.12
Council und Naturverbindung - authentische Kommunikation von Herzen
09.-11.03.12
Beginn der nächsten Kräuterpädagogik
04.-06.05.2012
Beginn der nächsten Wildnis Wege
17.-20.05.2012