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Wildnis für Jugendliche

Wildnistour für Jugendliche (14-17 J.)

 

Auf dieser Tour lernt ihr alles, um selbständig den eigenen Weg zu finden und mit Hilfe des Rucksackes ein Lager aufzubauen und euch aus dem Rucksack und der Natur heraus zu ernähren.

Nach einem Einweisungstag auf unserem Wildnisschulen-Gelände am MIKADO werden wir einige Tage mit dem Rucksack und dem eigenen Gepäck in heimischen Wäldern und Feldern unterwegs sein.

Wir werden unter Planen schlafen, auf dem Feuer und modernen Gaskochern kochen, unser Wasser mit modernsten Wasserfiltern filtern und den Weg mit Karte und Kompass finden. Ihr werdet viele Tricks kennenlernen mit denen das Leben auf einer Rucksacktour angenehm und sicher gestaltet werden kann. 
Und ihr werdet neue Freunde finden, denn wir sind als Team unterwegs und werden auch als Team ankommen!

Den Abschluß bildet eine freiwillige und natürlich betreute Soloübernachtung in unserem Wald am MIKADO!

 

Termin: 31.07.-04.08.2010

Beginn:  Sa 10.00 Uhr bis Mi 15.00 Uhr

Treffpunkt und erste Übernachtung: Gelände der Wildnisschule Wildeshausen am Kultur- und Tagungshaus MIKADO

Kosten: 275 € (inkl. Unterkunft, Teile der Ausrüstung und Verpflegung)

Leitung: Jörg Pospiech, Team und seine Hunde

Kursnr.: 95-220-M

Anmeldung: VHS-Bremen, Tel. Tel: 0421/ 361-3657 oder www.vhs-Bremen.de

 

 

 

 

 

 

 

Mädchen-Abenteuer-Wildnis (12-16 J.)

Wo verstecken sich die Rehe? Kann man Gänseblümchen essen? Wie entzündet man ein Feuer ohne Streichhölzer? Und wie überquert man trockenen Fußes einen Fluss?

 

An diesem Wochenende finden wir es heraus! Wir begeben uns auf die Spuren unserer Vorfahren und lernen die Natur und uns untereinander so kennen, wie es für Mädchen spannend ist. Wir schlafen in Tipis und haben die ganze Zeit über ein Feuer brennen, das auf traditionelle Weise entzündet wird und unser Mittel- und Versammlungspunkt ist. Lieder, Geschichten und spielerische Herausforderungen werden an diesem Wochenende unter Mädchen unsere Begleiter sein.

 

Termin: 3.-5.09.10 //

Beginn: 18.00 Uhr // Ende: 15.00 Uhr

Kosten: 119 €

Ort: Gelände der Wildnisschule Wildeshausen / Übernachtung im Tipi und Zelten

Leitung:  Judith Wilhelm und Jasmin Khalil

 

 

 

 

 

 

Walk A Way  - Ein Übergangsritual für Jugendliche

(individuell buchbar auf Anfrage)

 

Walk A Way kann einerseits mit „geh Deinen Weg" oder andererseits mit „weggehen" übersetzt werden. Beides gehört zusammen.

Nur in wenigen Schulen in Deutschland wird bisher der Schritt der SchülerInnen von dem behüteten Leben in der Schule in die nicht immer einfache Arbeitswelt begleitet. Der Walk A Way ist ein Ritual in der Natur, das den SchülerInnen hilft, sich über ihre Ziele und die ersten Schritte nach der Schulzeit klar zu werden,

das ihnen die Verantwortung für Mensch und Natur aufzeigt.

 

Das Übergangsritual kann aber auch für Jugendliche in irgendeiner Art Übergang Sinn machen. So wird es auch als Ersatz für Firmung und Konfiramtion oder für die Jugendweihe genutzt. Oder es ist einfach für Jugendliche, die spüren, dass etwas neues kommt!

 

 

Wo liegen die Wurzeln dafür?

Der Walk A Way ist eine kleinere Form der Jugendvisionssuche, die sich noch in allen Kulturen, auch in unseren Breiten, nachweisen lässt. Die Aufnahme in die Gemeinschaft der Erwachsenen erfolgte immer nach der Aufklärung über die Aufgaben eines Erwachsenen. Dann mussten die Jugendlichen eine Herausforderung bestehen, die in allen Kulturen auf der Welt das Alleine-in-der-Natur-sein gemeinsam hat. Dort, ohne Ablenkung konnten die Jugendlichen ihre neue Ausrichtung im Leben finden und beschließen. Wenn ihre Zeit um war, kehrten sie als Erwachsene zurück, wurden gefeiert und für ihren Mut geehrt.

 

Warum ein Walk A Way machen?

Jugendliche haben in unserer Gesellschaft keine Vorbilder, die es attraktiv machen erwachsen zu werden. Immer stehen nur die Pflichten im Blickpunkt. Viele würden zu gerne die Kindheit festhalten. Andererseits reizt es die Jugendlichen, sich zu messen, Gefährliches zu tun und die Grenzen auszuloten.

Der Walk A Way stellt den Jugendlichen eine angemessene Herausforderung in der Natur, bei der sie sich über ihre Stärken und Fähigkeiten bewusst werden können.

 

Wer macht ein Walk A Way?

Der WalkAWay ist für Jugendliche, die sich (ein Jahr) vor ihrem Schulabschluss befinden. Auf dem Walk A Way werden Ziele für die Zeit nach der Schule/bzw. nach dem Walk A Way formuliert.  Die Jugendlichen vereinbaren, wie sie die Ziele verwirklichen wollen und können sich mit der Leitung zu einem weiteren Camp ein halbes Jahr später verabreden, um zu sehen, was aus der Vereinbarung geworden ist. 

Warum gehören die Eltern auch dazu?

Die Jugendlichen machen in diesem Walk A Way eine Erfahrung, die sie innerlich stark bewegt. Die Herausforderung, alleine in der Natur zu sein und über ihre Ziele nachzudenken, macht sie erwachsener und bewusster. Jugendliche haben dann auch den Wunsch, damit gesehen und dafür geschätzt zu werden.

Diejenigen, die engen Kontakt mit den Jugendlichen haben, die Eltern und Verwandten, sollten in etwa verstehen, was die Herausforderung beinhaltet und bewirkt. Wir wollen die erwachsenen BegleiterInnen und Eltern mit den Inhalten des Walk A Ways, mit dem Lebensrad und den Naturübungen vertraut machen.

 

Was beinhaltet das ganze Übergangsritual konkret?

Jugendliche und Eltern können jeweils an verschiedenen Angeboten teilnehmen:

Jugendliche

1. Projekt-Vorstellungs-Tag (für Schulklassen) (2-6 Stunden)
Wir können einen Tag in die Schule kommen und den SchülerInnen das Projekt vorstellen. In dieser Zeit bekommen die SchülerInnen einen Überblick, was das Angebot beinhaltet und warum sie an einem Walk A Way teilnehmen könnten. Die SchülerInnen bekommen eine erste praktische Erfahrung mit dem Lebensrad, den Lebensphasen und den Naturübungen. Dieser Projekt-Vorstellungstag findet in der Schule in der Schulzeit statt.

2. Walk A Way Teil 1 (4-Tage Camp)
Die Jugendlichen, die sich freiwillig der Herausforderung des Walk A Ways stellen, werden 4 Tage gemeinsam in einem Wildnis-Camp der Wildnisschule Wildeshausen verbringen. Dort geht es darum, dass die Jugendlichen Klarheit für die Schritte nach dem Walk A Way finden. Wir sprechen über Bilder vom Erwachsen sein, über die persönlichen Fähigkeiten der SchülerInnen und ihre Berufs- und Lebensziele. Naturübungen unterstützen die Jugendlichen darin, ihre Richtung zu finden.

 

Der Kern des Walk A Ways ist die Zeit, die die Jugendlichen alleine, ohne Essen und ohne Ablenkung in der Natur verbringen. In dieser Herausforderung bestätigen die Jugendlichen das, was sie sich vorgenommen haben. Ein gebührender Empfang nach der Solo-Zeit und die Spiegelung der Geschichten durch die Leitung bestärkt die Jugendlichen, ihren Weg zu gehen und ihre Kräfte sinnvoll einzusetzen. 

3. Walk A Way Teil 2 (3-Tage-Camp)
Nach ca. einem halben Jahr trifft sich die Gruppe wieder im Wildniscamp und schaut darauf, was aus den Vorhaben geworden ist. In diesem Camp werden die gesetzten Ziele auf deren Machbarkeit geprüft und eventuell den neuen Erkenntnissen angepasst. Übungen in der Natur und die Gespräche im Kreis vertiefen und entwickeln die Walk A Way Erfahrung weiter. Der Zusammenhalt der Gruppe wird gestärkt, so dass die Jugendlichen sich gegenseitig weiter austauschen und unterstützen können.

LehrerInnen (für Walk A Ways mit Schulklassen)

1. Projektvorstellung (2-4 h)
Alle LehrerInnen, die in der Klasse oder
Stufe unterrichten, die für den Walk A Way in Frage kommen, haben die Möglichkeit, an einer 2 – 4-stündigen Veranstaltung in der Schule teilzunehmen. Wir werden in die Schule kommen und das Projekt und dessen Bedeutung vorstellen. Es kann in der Zeit auch eine oder mehrere praktische Übungen geben, die einen Eindruck der Arbeit vermitteln.

2. Thematische Einführung und Praxis (4 h)
Alle LehrerInnen haben die Möglichkeit, an einem Abend vor dem 4 Tage-Camp teilzunehmen. Es ist ein gemeinsamer Abend mit den Eltern, an dem wir in Theorie und Praxis genauer erfahrbar machen, warum ein solches Projekt so wichtig für die Jugendlichen ist. (s.auch unten)

3. Teilnahme am 4-Tage-Camp (freiwillig)
LehrerInnen, die einen guten Kontakt zu ihren SchülerInnen haben (in der Oberstufe) oder  die KlassenlehrerInnen haben die Möglichkeit, das Übergangs-
ritual der SchülerInnen zu begleiten. Es wäre wünschenswert, dass ein Lehrer und eine Lehrerin im 4 Tage-Camp mit dabei ist.
 

Eltern/Verwandte

1. Thematische Einführung und Praxis (4h)
An einem Thema und Praxis Abend sind die Eltern der Jugendlichen eingeladen, die sich für den Walk A Way entschieden haben. Dort können die Eltern  erfahren, was die Jugendlichen durchführen werden. Alle Fragen können dort gestellt werden und eine praktische Übung bringt auch den Eltern die Naturarbeit näher. Das Medizinrad gibt an diesem Abend Einsicht, wie Jugendliche diese Lebensphase erleben und wie Eltern sie am besten unterstützen können.

2. Rückblick (4h)
Ein weiteres Treffen nach ca. einem halben Jahr hat vor allem den Fokus darauf, was sich bei den Jugendlichen nach dem Walk A Way verändert hat. Der Abend bietet einen Austausch darüber, wie es den Eltern mit den Veränderungen und dem Loslassen ihrer Kinder geht. Das praktische Arbeiten mit dem Medizinrad, macht diesen Austausch lebendig und bietet eine andere Sicht auf die Dinge an.

Leitung der Walk A Ways:

Judith Wilhelm (Wildnisschule Wildeshausen) und  

Patrick Schank (Wildnisschule Corvus, Bodensee)

 

Die Camps werden zusätzlich von AssistentInnen begleitet.

 

 

Förderungen:

Das Projekt Walk A Way 2009 war von der

 

Bingo Lotto Stiftung

VNB Hannover

Volksbank Harpstedt

gefördert. und der

 

Alle Preise sind somit nur Eigenanteile von einem viel höheren Kostenanteil gewesen . Vielen Dank an die Förderer!

 

 

Kosten

 

SchülerInnen

 

1. Projekt-Vorstellungs-Tag (2-6 Stunden)

 

Kosten – Eigenanteil:  frei

 

2. WalkAWay Teil 1 (4-Tage Camp)

 

Kosten – Eigenanteil:  150 €

 

3. WalkAWay Teil 2 (3-Tage-Camp)

 

Kosten – Eigenanteil:  85 €

 

 

LehrerInnen

 

1. Projektvorstellung (ca. 2 h)

 

Kosten – Eigenanteil:  frei

 

2. Thematische Einführung und Praxis (4 h an einem Abend):

 

Kosten - Eigenanteil: 20 €

 

3. Teilnahme am 4-Tage-Camp

 

Kosten – Eigenanteil:  frei

 

 

Eltern/Verwandte

 

1. Thematische Einführung und Praxis (4 h an einem Abend):

 

Kosten – Eigenanteil:  20 €

 

2. Rückblick (4h)

 

Kosten – Eigenanteil:  20 €

 

 

 

Die Übernachtungen

in den Camps finden in Zelten und Tipis auf dem Gelände der Wilnisschule Wildeshausen statt. Verpflegung ist inklusive.

 

 

 

Ort

der Camps ist das Gelände der Wildnisschule Wildeshausen, etwa 30 km von Bremen entfernt.

Die abwechslungsreiche Landschaft im Naturpark Wildeshauser Geest mit ihren Wiesen, Wäldern und Flüssen bietet einen wunderschönen Raum für diese Arbeit.

 

 

Termine aus 2009:

Projektvorstellung für Lehrerinnen in der Schule:

 

5.05.09 und 06.05.09

 

Projekttag in der Schule:

11.08.09 und 12.08.09

 

Walk A Ways Teil 1:

17.-20.09.09 und 22.-25.10.09

 

Thematische Einführung:

16.09.09 und 21.10.09

 

Walk A Ways Teil 2:

April und Mai 2010

 

 

 

 

Info und Anmeldung:

Wildnisschule Wildeshausen

kontakt: Judith Wilhlem - 0441 300 12 05

büro: 04224 140 551

web: www.wildnisschule.de

email: j.wilhelm@wildnisschule.de

 

 

Kursprogramm 2010 download!

aktuelle Kurse

Wanderung im keltischen Jahreskreis 

Herbst Tagundnachtgleiche

17.9.2010

 

 

Erntesegen - Herbstkräuter

Köstliches und Heilendes

18.+19.9.2010

 

 

Grundkurs Wildnisleben für Frauen

- draußen leben in Gemeinschaft

1.-3.10.2010

 

 

Wildnistour

Rucksacktour in der Wildeshauser Geest

15.-17.10.2010

 

 

Inner Tracking

- das Heilige Feuer

29.-31.10.2010

Natur- und Wildnispädagogik

InfoAbend zur Weiterbildung

03.Nov.2010

 

Beginn der nächsten

Weiterbildung:

 

04. März 2011

 

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